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Familienstellen ist eine psychotherapeutische Methode, die seit Mitte der 70er Jahre in Deutschland ihren Anfang nahm und auf systemischen, psychologischen, philosophischen, phänomenologischen und spirituellen Erkenntnissen basiert. Bis dato entwickelt sich diese Methode weiter, findet weltweit Anwendung in medizinischen, psychotherapeutischen, pädagogischen, organisatorischen, wirtschaftlichen, spirituellen und anderen Kontexten. Im Laufe der Entwicklung des Familienstellens wurde erkannt, dass ebenso Strukturen, nicht-familiäre Systeme, Symbole u.v.m. lösungsorientiert aufgestellt werden können.

Bei einer Familienaufstellung hat die aufstellende Person, die Möglichkeit, die in der Tiefe wirkenden „Seelenbilder“ ihres Familien-Beziehungssystems abzubilden. Hierdurch kommen Dynamiken ans Licht, die unser Leben und unsere Beziehungen unbewusst mitgestalten, zum Teil schicksalhaft beeinflussen. In der Aufstellung sind sie plötzlich deutlich sichtbar.

Die in dem Familiensystem nicht verarbeiteten Ereignisse, Traumata, vorhandenen Blockaden, auch ungelöste und nicht gelebte Gefühle zeigen sich, finden ihren Ausdruck und können schließlich zu einer heilsamen Auflösung kommen. Auch Krankheitssymptome, wenn sie eine systemische2 Verbindung haben, können sich zurückziehen.
Eine Aufstellung können unsere Beziehungen wieder in eine positive Ausrichtung bringen und zeigt mögliche Wege, neue Ressourcen und Antworten auf Fragen in allen Lebensbereichen.

Das Familienstellen ist eine psychotherapeutische Methode, die über die Psychotherapie hinausgeht!
In der Aufstellungsarbeit folgen der Therapeut und die Menschen, die aufstellen, einer sich zeigenden größeren Kraft, die seinsübergreifende Lösungen für die eingebrachten Fragen aufzeigt. Hier geht das Familienstellen über die Psychotherapie hinaus und berührt philosophische und spirituelle Dimensionen des Mensch-Seins. (siehe auch: Bewegung der Seele)